Archiv für den Monat: September 2019

Wiederentdeckt: E.M.Forster: Zimmer mit Aussicht. Eine Liebesgeschichte

Seit der Renaissance ist Italien ein Mekka für Künstler, für die wohlhabenden jungen Engländer war es ab dem 18. Jahrhundert ein Muss auf ihrer Grand Tour über das Festland, im Hollywoodkino bekehrt es geschäftstüchtige und allzu nüchterne amerikanische Herren der besseren Gesellschaft zum Dolce far niente. Auch der englische Schriftsteller E. M. Forster, Jahrgang 1879, war offenbar nicht unempfänglich für die Reize des Landes, wo die Zitronen blühen. Zwei seiner sechs Romane spielen zu einem nicht unbeträchtlichen Teil im Land der Sonne und der Kultur, so auch der durch James Ivorys Verfilmung einem breiteren Publikum bekannte Roman Zimmer mit Aussicht.

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Mit Hieronymus Bosch in die Gegenwart: Heinz Zanders vielschichtige Bildwelten

Er war für damalige Verhältnisse ein Weltstar, und kein Geringerer als König Philipp II. von Spanien war sein großer Bewunderer, weshalb in Spanien die meisten seiner Gemälde zu finden sind: Hieronymus Bosch. Bis heute geben seine Bildwelten Anlass zum Rätselraten, nicht nur wegen der zuweilen skurrilen Fabelwesen aus dem Tierreich. Und nicht nur Exegeten faszinierte er, auch spätere Malerkollegen. Unter ihnen sicher Heinz Zander, einer der Hauptvertreter der Leipziger Schule. Die Städtische Galerie Villingen-Schwenningen widmet ihm eine große Ausstellung, deren Titel bereits auf die Bosch-Begeisterung des Malers schließen lässt: Schönheiten und Ungeheuer.

Posaunenkonzert am Strand von Kanoniers Island, 2013, Ausschnitt © VG Bild-Kunst Bonn, 2019 Foto: Horst Simschek

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