Marcel Prousts Suche nach der verlorenen Zeit beginnt in einem Zwischenreich, dem Zustand zwischen Schlafen und Wachen, dem Dösen, in dem Traum- und Lebenswelt sich seltsam mischen. Man könnte auch sagen: Marcel Prousts Roman beginnt mit einer Einführung in das Wesen der Kunst, die ja auch mit den Elementen unserer Alltagsrealität arbeitet, aber zugleich Räume schafft, die weit darüber hinausgehen, entweder in Visionen oder in das Innere des Ichs. Diesem seltsamen Schwebezustand kann man in der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen anhand zweier Künstler begegnen, die zwar aus unterschiedlichen Lebenswelten stammen – Deutschland und Slowenien – die auf ihren Bildern aber durchaus ähnliche Grenzsituationen entwerfen.



